Wenn Sie weiterhin das tun, was Sie bisher getan haben, werden Sie weiterhin das bekommen, was Sie bisher bekommen haben.
G. Kayen

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

 

Es gibt Situationen im Leben eines jeden Menschen, die von Hilflosigkeit, Einsamkeit und Überforderung geprägt sind. Die Bewältigung solcher Phasen im Alleingang kann unglaublich schwer sein. Mit meiner Therapie Methode gebe ich Ihnen Werkzeuge in die Hand, mit denen es leichter fällt, die Steine aus dem Weg zu räumen.

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Themen & Schwerpunkte

Mann-Sein

Die Emanzipation der Frau ist in vollem Gange – endlich! Doch was passiert mit den Männern? Auch wir müssen und dürfen alte Muster neu überdenken. Was macht mich als Mann aus? Woher kommen die hohen Erwartungen an mich selber? Und wie gehe ich mit meinen und den Gefühlen anderer um? 

 

Trennung, 
Scheidung,
Patchwork

Ewige Streitereien in der Beziehung oder um gemeinsame Kinder sind „die“ Belastungsthemen schlechthin. Schreit auch Ihre Situation in Trennung oder Scheidung samt Konflikten bis hin zum Rosenkrieg nach einem Neubeginn? Dann gilt es herauszuarbeiten, was Sie und Ihre Partnerin/Ihren Partner früher verbunden hat. Wo liegen die Konfliktpunkte und gibt es auch heute noch verbindende Gemeinsamkeiten? 

 

Psychosomatik

Ängste, Schlafstörungen, Erektionsprobleme und Schmerzen unklarer Ursache. Wenn Sie körperlich leiden, Medikamente keine Wirkung zeigen und Ihnen Ärztinnen und Ärzte nicht weiterhelfen können, liegt der „Hund“ oft tiefer begraben. Gemeinsam gehen wir den Ursachen physischer Symptome auf den Grund.

Suchtprobleme

Endlich weg von Glimmstengel, Kokain und Co.! Als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision arbeite ich selbständig in der Suchttherapie mit Patientinnen und Patienten im Verein p.a.s.s.. Das ganze Leben steht dabei im Fokus der Therapie – um nicht „nur“ die Sucht, den Konsum und seine gesundheitsschädlichen Folgen zu behandeln.

 

Beruf,
Neuorientierung,
Kündigung

Ihre Arbeit ödet Sie an, Sie suchen Sinn und wollen sich neu orientieren? Leiden Sie unter Konflikten am Arbeitsplatz, an permanenter Über- oder Unterforderung? Ich habe in meinem Leben unterschiedlichste Arbeit in diversen Organisationen geleistet und mich mehrmals neu orientiert. Ich begleite Sie mit viel Eigenerfahrung auf ihrem Weg der Veränderung. 

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Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.
Georg Christoph Lichtenberg

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Methode Psychodrama

Psychodrama und Soziometrie sind wirkungsvolle Methoden der Psychotherapie. Jakob Levi Moreno entwickelte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts diese humanistische Methode aus der kreativen Theaterarbeit („Drama“). Aus der Arbeit in Gruppen wurde in den 1990er-Jahren auch die Psychotherapie im Einzelsetting („Monodrama“) entwickelt.

Hauptaugenmerk legt das Psychodrama auf das Leben und den Alltag im Hier und Jetzt. Die Biografie und der Werdegang eines Menschen sind Ausgangspunkte im Gestern. Im Heute werden Einschränkungen der Potenziale erlebt und dies gilt es zu ändern. Methoden der Imagination und mentalen Konzentration spielen im Psychodrama eine wichtige Rolle.

Mit dieser magischen Methode haben schon viele meiner Klientinnen und Klienten wertvolle Einsichten gewonnen und es gelang ein Neustart in der Kommunikation in bisher belasteten Beziehungen. „Magisch“ nenne ich diese Methode deshalb, weil die Anwesenheit des Anderen nicht erforderlich ist, ja sogar hinderlich wäre und sie oder er in aller Regel nie von dieser Übung erfahren wird.

Zwei Beispiele

Frau K. fühlt sich von ihrer Mutter nicht geliebt und unbeachtet. Ich lade sie ein, sich einen Platz für ihre Mutter auszusuchen, sich dort ihre Mutter vorzustellen und dann mit ihr zu sprechen. Dann wechselt sie auf den Platz, in die Rolle ihrer Mutter und erlebt, wie das Gesagte als Mutter auf sie wirkt. Dieser Rollentausch geht hin und her und lässt die Klientin verschiedene Sätze ausprobieren.

Herr Z. konsumiert Cannabis, um sich zu beruhigen. „Viel Stress“ hat er. Er möchte ja aufhören. Einerseits. In der Übung setzt er sich auf den einen Platz und sagt, wieso er aufhören will. Am anderen Platz drückt er aus, warum er die Droge noch „braucht“. „Ach, zwei Seelen sind in meiner Brust“, so sagte Goethe. Indem er beiden Stimmen Ausdruck geben kann, lernt Herr Z. in kleinen Schritten auch andere Möglichkeiten der Entspannung kennen.

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Die Vergangenheit kann man nicht ändern, sich selbst aber schon, für die Zukunft.
Hans Fallada

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Therapie Ablauf

Termin

Sie setzen den ersten Schritt: Sie rufen mich an oder schreiben mir ein Mail und wir vereinbaren einen Termin für ein erstes Gespräch. Nach meiner Erfahrung setzt nach diesem Schritt bei vielen Menschen schon eine gewisse Erleichterung ein – der Anfang ist gemacht.

praxis@ohm-acht.at
+43 650 401 401 9


Erstgespräch

Im Erstgespräch stelle ich mich Ihnen persönlich vor, informiere Sie über wichtige Rahmenbedingungen, zum Beispiel über meine Verschwiegenheitspflicht.

Sie erzählen mir von Ihrer Motivation eine Psychotherapie zu machen. Was bewegt Sie, was gelingt Ihnen gut, worunter leiden Sie? Wir besprechen einige Eckdaten Ihrer Lebenssituation und das Wichtigste aus Ihrer Lebensgeschichte. Diese Informationen sind wichtig für mich zu wissen, um eine erste Diagnose zu stellen. Sich auszusprechen hilft und anhand meiner Fragen werden Sie erste Aha-Momente erleben.

Nach dem Erstgespräch sehen wir, ob „die Chemie stimmt“ und entscheiden, wie wir zusammenarbeiten wollen.


Ziele definieren

Wenn Sie sich für eine professionelle Psychotherapie bei mir entscheiden, vereinbaren wir in der zweiten Stunde konkrete Ziele, die Sie in meiner Begleitung erreichen wollen und die wir gemeinsam aufschreiben. Ich gebe eine erste Schätzung ab, wie lange die Behandlung in etwa dauern wird, um die gesetzten Ziele zu erreichen.



Über Mich

Nach einer recht bürgerlichen Kindheit und Jugend in einer Kärntner Kleinstadt durfte ich mit 18 Jahren nach Wien zum Studium – worüber ich mehr als froh war. Die Themen Mobilität und Nachhaltigkeit faszinierten mich, so studierte ich Raumplanung an der TU Wien und Berlin. 

Plötzlich kam es anders. 1995 entdeckte ich über den Zivildienst die Sozialarbeit. Ich begann Männer in Beziehungsfragen zu beraten, leitete Gruppen mit psychisch kranken Menschen, leistete Konfliktvermittlung im Wiener Gemeindebau und arbeitete in der Wiener Stadterneuerung. 

Seit 2019 arbeite ich nun als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision. Daher meine ich: Für Ihre berufliche Neuorientierung stehe ich Ihnen gerne beratend zur Seite.

In meinem Privatleben spielen meine beiden wundervollen Töchter eine große Rolle. Patchwork ist mir gut vertraut. Außerdem betreibe ich seit drei Jahrzehnten Taiji – eine der raren Konstanten in meinem Leben. Ich fahre gerne Fahrrad und liebe es zu tanzen – Bewegung ist Leben. Segeln und Wandern prägen, so oft es geht, meine Wochenenden.

Lebenslauf

Seit 2019
Arbeit als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision
Suchttherapie im Verein p.a.s.s. (Abschluss 2022)

2020-2021
Begleitung der Mieter:innen einer Wohnhausanlage beim Einzug

2018-2019
Leitung VinziDorf Wien – Anleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen

2012-2017
Leitung Wiener Stadterneuerung in Floridsdorf

1999-2015
Beratung von Männern und Burschen in der Männerberatung Wien

2000-2005
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAWO): Sozialpolitisches Lobbying für Delogierungsprävention in ganz Österreich – Geschäftsführung

1995-2000
Betreuung Erwachsener mit psychischen Erkrankungen im Regenbogenhaus Wien

1991-2000
Forschung und Consulting an der TU Wien, Dip.-Ing. 

1966
geboren in Wolfsberg in Kärnten

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Der Mensch bedarf des Menschen, um ein Mensch zu werden.
Johannes R. Becher